GRÜNESBAND
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Veloroute 888 - Grünes Band Bern

Mit dem Velo durch das „Grüne Band“ und von Aare zu Aare

Die Veloroute 888 beginnt beim Flughafen Belpmoos und schliesst dort an die Velorouten von Schweiz Mobil Nr. 8 und Nr. 74 an. Die Route zeichnet sich aus durch die landschaftliche Vielfalt und eine grosse Erlebnisdichte. Sie ist gut integriert in das bestehende Routennetz und ermöglicht an verschiedenen Bahnhöfen auf die S-Bahn umzusteigen. Wir folgen der Wegweisung der Route 888.

Wegweiser Veloroute 888 Grünes Band Bern

Entlang dem nationalen Auengebiet Belper Giessen und vorbei an der renaturierten Gürbe radeln wir durch das bekannte Belpmoos 

renaturierte Gürbe, Belpmoos

und erreichen mit Blick auf das Panorama der Berner Alpen und der Stockhornkette Kehrsatz.

Berner Alpen und Stockhornkette von Kehrsatz aus

Gleich oberhalb des Bahnübergangs sticht der alte Gutshof „Blumenhof“ ins Auge. Das geschichtsträchtige Gebäude wurde im ausgehenden 16. Jahrhundert erstellt. Der Berner Patrizier Niklaus Emanuel Tscharner (1727 – 1794) führte im Blumenhof einen beispielhaft geführten Landwirtschaftsbetrieb, der für viele Reisende ein Anziehungspunkt darstellte. Sophie La Roche gehörte ebenso zu Niklaus Emanuels Gästen wie Herzog Carl August von Sachsen-Weimar der 1779 auf seiner Reise durch die Schweiz von Johann Wolfgang Goethe begleitet wurde. Der Blumenhof ist heute Sitz der Gemeindeverwaltung.

Gutshof Blumehof in Kehrsatz


Die Route führt uns weiter durch das beschauliche und weitgehend verkehrsfreie Köniztal.

Köniztal zwischen Kehrsatz und Köniz

Das Köniztal ist das Herzstück des Grünes Bandes. Bei der Hofgruppe Längacker wird derzeit ein neues Biotop erstellt. Hier zweigt eine Strasse ins Gummersloch ab, wo die Gemeinde Köniz eine Deponie bewirtschaftet. Das Köniztal ist das Quellgebiet des Sulgenbachs.

Biotop Köniztal (Bauphase)

In Kürze erreichen wir das Schloss Köniz. Der historische Gebäudekomplex wird heute vielseitig genutzt. Neben dem Restaurant  zum Schloss, dem Schulmuseum und dem Kulturhof befindet sich im Chornhuus  auch ein Zeremonielokal des Zivilstandsamtes.

Historische Gebäudekomplex Schloss Köniz

Die grossen, reich verzierten und bemalten Bauernhäuser, Speicher und Stöckli in Herzwil lassen leicht erkennen, dass die Herzwiler im 17. und 18. Jahrhundert meist wohlhabende Bauern gewesen waren. Noch heute sind zwei dieser alteingesessenen Geschlechter, die „Spycher“ und die „Winzenried“, in Herzwil wohnhaft. Der Weiler Herzwil ist im Inventar der Ortsbilder von nationaler Bedeutung aufgeführt. Dank der vorbildlichen Ortsplanung der Gemeinde Köniz konnte der Weiler mit seiner traditionellen Struktur und Bausubstanz erhalten werden.

Herzwil

In Niederwangen queren wir die pulsierende Achse des Wangentals. Autobahn und Bahnlinie verbinden die Deutschschweiz mit der Romandie.

Autobahn

Der Bahnhof Niederwangen bietet den Velofahrenden gute Umsteigemöglichkeiten zur S-Bahn. Hier verkehren die S-Bahnen S1 und die S2. Entlang der Veloroute 888 bestehen weitere Möglichkeiten, auf die S-Bahn umzusteigen: in Kehrsatz auf die S3 und S31, in Köniz auf die S6 und in Riedbach auf die S52.

Bahnhof Niederwangen

Nach dem urbanen Wangental führt uns die Route über den Stegenweg in den Westen Berns. Auf der Fahrt durch die Weiler Stäge, Chäs u Brot, Oberbottigen, Buech und Riedbach sind wir in stetem Blickkontakt mit der Stadt. Im Weiler Chäs u Brot sollen sich die Berner Truppen im Jahr 1339 während ihrem Marsch nach Laupen verpflegt haben.

Bottigenmoos

Frauenkappelen. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht ins Jahr 1158 zurück und steht im Zusammenhang mit dem einstigen Kloster Frauenkappelen. Das Kloster wurde 1485 aufgehoben und das Dorf 1610 zu einer Pfarrei erhoben. Eindrücklich ist die ungetrübte Aussicht sowohl auf den Jura  im Norden als auch auf die Freiburger- und die Berneralpen im Süden.

Im Dorf lädt der ehrwürdige Landgasthof Bären zur Einkehr.

Im Dorf lädt der ehrwürdige Landgasthof Bären zur Einkehr.

Kirche Frauenkappelen

Die Fahrt führt uns weiter durch die intakten Kulturlandschaften des Wohleibergs. Nach der rasanten Abfahrt durch den Wohleiwald erreichen wir die Talebene des Wohlensees. Der Weiler Wohlei gehört zur Gemeinde Frauenkappelen und ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgenommen.

Weiler Wohlei

Ein Blick nach Osten zeigt uns beispielhaft den charakteristischen Verlauf der Route 888 am Schnittpunkt zwischen Stadt und Land.

Urbanes Wohlen

Über die Wohleibrücke erreichen wir das andere Aareufer. Am Südufer hat sich eine vielfältige Flachuferzone gebildet, ein Refugium für seltene Tier- und Pflanzenarten.

Wohlensee, Flachuferzone

Im Weiler Talmatt (Gemeinde Wohlen) schliesst die Route 888 an die bestehenden Routen Nr. 8 und Nr. 94 an.

Wegweiser Schweizmobil, Weiler Talmatt, Gemeinde Wohlen

 

PDF Karte 1. Etappe Grünes Band download

Link Beschrieb auf www.veloland.ch

 Wegweiser Schweizmobil, Weiler Talmatt, Gemeinde Wohlen

 

 



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